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Herzlich Willkommen Geonetzwerk.metropoleRuhr!

Beim 6. Treffen des Arbeitskreises Vernetzte Informationsysteme am 1. Juli 2016 in Frankfurt war erstmals auch das Geonetzwerk.metropoleRuhr zu Gast. Carina Feske stellte dabei das beim Regionalverband Ruhr angesiedelte Netzwerk und seine Ziele und Aktivitäten vor. Frau Feske wird sich im Arbeitskreis Vernetzte Informationsysteme mit den Inhalten des Netzwerks, aber auch mit anderen AK-bezogenen Themen einbringen. Vielen Dank und herzlich Willkommen!

Weitere Informationen: https://geonetzwerk.metropoleruhr.de/de

PLANERIN Tooltime 01 bis 12 hier verfügbar!

mashup

Tooltime 02 | Tipps zum Modellieren & Visualisieren | SketchUp

polychromo

von Peter Zeile, erschienen in PlanerIn 04/2013

Programmhinweise | Tipps zum Modellieren und Visualisieren

Die dreidimensionale Skizze, also die Visualisierung von stadtgestalterischen Planinhalten, ist eines der bedeutendsten Elemente innerhalb der Plankommunikation. Früher schwer zu erlernen, so haben heute auch „Neulinge“ mit dem richtigen Werkzeug wie Trimble Sketchup schnell Erfolg.

„Mach mal schnell ein schönes Rendering vom Plangebiet!“ Diese Aussage des Projektleiters trieb so manchen Planer den Angstschweiß auf die Stirn. Womit? AutoCAD? Vektorworks? Am Ende mit 3D Studio Max? Und wo ist dieser verdammte „tolles Rendering machen“-Knopf? Die Zeiten haben sich zum Glück geändert. Den Rendering-Knopf gibt es zwar immer noch nicht, jedoch steht dem Planer mithilfe von Trimble Sketchup ein schnell zu erlernendes und intuitives Tool zu Verfügung.

Der in der letzten Ausgabe erschienene Beitrag zu Google Earth ist quasi der Startpunkt für die Arbeit mit Sketchup. Über die Import-Funktion greift die Software auf eine Google Earth Oberfläche zu und stellt sowohl ein Luftbild als auch eine grobe Geländeoberfläche direkt für die Modellierung bereit.

Das Erstellen von dreidimensionalen Gebäuden ist intuitiv. Je nach Aufgabenstellung sind hier zwei Ansätze wählbar: Uber einen Import des städtischen Katasters oder über das reine Zeichnen. Wichtig dabei ist, dass die Umrisse der Gebäude als geschlossenes Polygon vorliegen. Geschlossen sind die Linien dann, wenn innerhalb des Umrisses auch eine Fläche entsteht. Dies geschieht beim freien Zeichnen (Werkzeug „Linie“), sobald der Startpunkt wieder mit dem Zeichnen-Werkzeug geschlossen wird. Bei CAD-Vorlagen reicht meist, ein Liniensegment des Gebäudegrundrisses nochmals nachzuzeichnen. Dabei hilft das Programm z. B. automatisch rechte Winkel zu finden, Schnittpunkte zu bestimmen sowie Linien im selben Winkel weiter darzustellen. Die dritte Dimension ist entweder durch eine Extrusion der Grundfläche (Werkzeug „Drücken/Ziehen“) oder per normale Linienzeichnung auf der Z-Achse möglich.

Für eine realistischere Darstellung der Gebäude kann der Anwender entweder auf programmeigene Texturen/Materialien wie z. B. zum Thema Holz, Mauerwerk oder Bedachung zugreifen, oder es sogar möglich, eigene Bilder einer Fassade oder eines Materials zu verwenden. Dies erfordert etwas Erfahrung, da die mitgelieferten Materialien oftmals sehr sauber und unnatürlich aussehen. Im Zweifelsfall ist z. B. bei der Dacheindeckung eine Farbe vorzuziehen. Dies ist allerdings, wie vielfach im Bereich der Visualisierung, reine Geschmackssache!

Nach der Gebäudeerstellung sind diese einfach auf die Geländeoberfläche zu platzieren. Weiterhin ist auch ein zusätzliche Gelände-Modifikation möglich. Dafür steht der sogenannte Sandkasten zu Verfügung. Auf ein bestehendes Gelände (z. B. aus Google Earth) können Linien auf die Oberfläche projiziert werden (Werkzeug „Fläche verbinden“), um zum Beispiel eine Straße im Gelände abzubilden. Zusätzlich ist auch die Erstellung von Böschungen für ein Haus oder eine Straße integriert. Eine weitere interessante Funktion ist die Anfertigung von Geländemodellen aus Höhenlinien. Dabei können Isolinien des Höhenverlaufs auf die richtige Höhe gesetzt werden, per Knopfdruck erstell die Software aus diesen ein fertiges Modell. Einzig die Erstellung von Geländen aus Punktwolken, wie sie z. B. von Vermessungsämtern geliefert werden, ist ohne Plug-In noch nicht realisiert.

Zusätzliche Modelle wie Bäume etc. sind über die im Internet verfügbare 3D-Galerie einfach in das Modell einzubinden. Ein Besuch lohnt sich, allerdings lohnt sich auch ein Blick auf die Dateigröße. Ein einzelner, zugegebenermaßen sehr schön anzuschauender Baum, kann locker die 10fache Menge an Polygonen besitzen als das ganze Restmodell. Die Folge ist, dass es gerade auf leistungsarmen Rechnern zu fast schon meditationsähnlichen Wartevorgängen kommen kann. Be careful!

Ist das Modell nun zur Zufriedenheit vollendet, kann die Ansicht des Modells von der reinen Modellierungsansicht mithilfe der Stile-Palette vielfach per Knopfdruck verändert werden: Von der einfachen Schwarz-Weiß-Darstellung, über eine bleistiftartige Skizze auf Rötelpapier, Polychromo-Stile bis hin zur fotorealistischen Darstellung ist alles möglich. Wem die mitgelieferten Einstellungen nicht gefallen sollten, kann diese modifizieren, oder, auch hier wieder, in der Community sich auf die Suche begeben. Fehlt nur noch das Tageslicht und Schattenwurf. Da Sketchup georeferenziert die Daten aus Google Earth übernimmt, stimmt auch die Sonnenstand-Einstellung, die einen ersten Eindruck des Schattenwurfs in der Neuplanung zu jeder Jahres- und Tageszeit ermöglicht. Dies ist auch für jeden Punkt der Erde adaptierbar.

Selbst kleine Kamerafahrten und Variantenvergleiche sind mit dem Programm zu realisieren. Über das Ansicht/ Animationsmenü können festdefinierte Blickpunkte eingerichtet werden, zwischen denen eine automatische Kamerafahrt durchgeführt wird. Dies ist z. B. auch auf Augenhöhe bzw. Fußgängerperspektive möglich.

Zu guter Letzt können die erstellten Modelle entweder einfach nach Google Earth exportiert werden, oder eignen sich für hervorragend für eine „Veredlung“ in anderen 3D-Modellern mit besserer Rendering-Einheit oder als Grundlage für Echtzeitsimulationsprogramme wie Lumion.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sketchup auch keinen „mach mal schnell“-Knopf besitzt, es aber aufgrund seiner sehr intuitiven Bedienung und seinen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in das Methodenrepertoire eines jeden Planers gehören sollte.

Literaturtipps

Zeile, Peter (2010) Echtzeitplanung – Die Fortentwicklung der Simulations- und Visualisierungsmethoden für die städtebauliche Gestaltungsplanung, http://bit.ly/djveEJ

Antz, Sebastian (2009) Erstellung von 3D-Stadtmodellen – Methoden zur zielorientierten Erstellung von 3D-Stadtmodellen im kommunalen Kontext, http://bit.ly/14ChNOm

Peter Zeile, Dr.-Ing., SRL, Mitglied im AK VI, ist Forschungsgruppenleiter des DFG-Projektes „Städtebauliche Methodenentwicklung mit GeoWeb und Mobile Computing“ des Fachgebietes für Computergestützte Planungsmethoden | Prof. Streich, an der TU Kaiserslautern.


Tooltime 01 | Tipps zum webbasierten Arbeiten | Google Earth

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von Stefan Höffken, erschienen in PLANERIN 03/2013

Der Bereich der Geoinformationswissenschaften hat in den letzten Jahren einen starken Aufschwung erfahren. Unter dem Schlagwort Webmapping wurden digitale Karten im Internet zunehmend zum Standard. Eine zukunftsweisende Technologie stellen dabei die Virtuellen Globen dar, deren populärster Vertreter Google Earth ist. Auf Basis von Luftbildern und Geodaten ist es eine Abbildung unserer Welt in dreidimensionaler Form – mit Topografie und 3D-Stadtmodellen.

Für die Planung eignet sich Google Earth bspw. gut für eine erste Besichtigung eines Plangebietes, da es neben Luftbildern – teilweise sogar von unterschiedlichen Jahren – Informationen zu Straßennamen, Grenzen und Ortsnamen enthält. Die Bedienung ist einfach und die Betrachtung benutzerspezifisch in unterschiedlichen Maßstäben möglich. Mittels der Maus kann man Zoomstufe und Blickwinkel schnell verändern. Über den Reiter Ansicht kann eine Maßstabsleiste hinzugefügt werden, während der Kompass rechts oben die Himmelsrichtungen darstellt (ein Klick auf das darin angezeigte „N“ nordet die Karte automatisch). Die Funktion der Ebenen ermöglicht das Einblenden  von Fotos, Wikipedia-Artikeln und 3D-Gebäuden.

Das Programm dient zudem als „Viewer“, also als Plattform, auf der weitere Daten eingebunden und betrachtet werden können. Für den 3D-Bereich ist exemplarisch das 3D-Warehouse zu nennen, also eine Bibliothek an Gebäuden aus der ganzen Welt (Hinweis: Dateien im*.kml- bzw. *.kmz-Format öffnen sich automatisch in dem Programm). Aber auch Bebauungspläne von Kommunen, Ergebnisse von Forschungseinrichtungen oder ergänzende Kartenwerke lassen sich importieren.

Google Earth eignet des Weiteren zum Erstellen von Daten. Wie klassische Geoinformationssysteme (GIS) können Punkte, Linien und Flächen gezeichnet werden. Baumstandorte, Straßenverläufe oder Plangebiete lassen sich somit ganz einfach anlegen. Dies erfolgt über die Funktionen „Ortsmarkierung“, „Pfad“ oder „Polygon hinzufügen“ in der Menüleiste oben. Wie in vielen Zeichenprogrammen lassen sich Strichstärke, Flächenfüllung und Benennung verändern.

Ein sogenanntes Pop-Up-Fenster bspw. erlaubt es, Metainformationen wie z. B. Arbeitsstand, Hinweise für andere Bearbeiter, Hyperlinks zu weiterführenden Informationen etc. hinzuzufügen. Damit kann gerade in den ersten Arbeitsschritten ein umfangreiches Paket an Informationen erstellt werden. Die Ebenen-Struktur ermöglicht es, die unterschiedlichen Datensätze zu organisieren und über Ordner sinnvoll zu strukturieren. Selbst er zeugte Daten werden lokal auf dem eigenen Rechner gespeichert (sodass sie nicht öffentlich sichtbar sind) und können bei Bedarf per Mail versendet oder als Export online zugänglich gemacht werden.

Vielfach wird bei Bestandsaufnahmen GPS (= Global Positioning System) eingesetzt, um Wegstrecken, Standorte etc. genau zu lokalisieren. Diese Daten können in den meisten Programmen im *.kmz-Format gespeichert und somit einfach in Google Earth importiert werden. Der Mehrwert liegt einerseits in der visuell ansprechenden Plattform, die sich für Präsentationen eignet – und dem Datenaustausch, da jeder dieses Programm schnell installiert hat, um sich solche Daten anzuschauen.

Eine besondere Funktion sind die sogenannten „Touren“, quasi vorgegebene Befliegungen einzelner Teilbereiche. Diese erlauben es, besondere Informationen genau in den Fokus zu nehmen. Mittels vorgegebenen Daten und Zoomstufen ist eine virtuelle Führung für Präsentationen erstellbar. Gerade im dreidimensionalen Bereich ist diese Funktion äußerst hilfreich, da hierbei festgelegte Blickwinkel einstellbar sind und somit räumliche Situationen visualisiert und erfahrbar werden. Des Weiteren bietet Google Earth eine Schnittstelle zu dem Programm SketchUp, mit dem auf einfache Weise 3D-Modelle erstellt und importiert werden können (genaueres zu SketchUp in der 2. Folge).

So kann Google Earth für interne Arbeiten, Dokumente sowie fachliche Präsentationen genutzt werden. Hierbei müssen aber die Quellen korrekt angegeben werden (Wichtig ist die Beachtung der rechtlichen Bestimmungen zur Nutzung der Luftbilder, da deren Nutzung Lizenzierungen unterliegt). Für eine gewerbliche bzw. öffentliche Nutzung ist eine Freigabe durch Google Inc. notwendig, die im Bedarfsfall geklärt werden muss. Unter Geoguidelines werden die wichtigsten Fragen erläutert (s. Linkliste). Insgesamt lässt sich sagen, dass Google Earth eine breite Anzahl an Funktionen bietet, die das Arbeiten vereinfachen und es erleichtern, raumbezogene Daten zu visualisieren und zu präsentieren.

Download des Programms: http://www.google.com/earth/
Aktuelle Infos: http://www.gearthblog.com/
Ausführliche Hinweise: Höffken, Stefan (2009) Google Earth in der Stadtplanung

Stefan Höffken

Höffken_Stefan

Kontakt

Dr.-Ing. Stefan Höffken
s.hoeffken@urbanophil.net
Twitter: @eflaneur

Plan und Praxis | Berlin

Arbeitsschwerpunkte

  • Mobile, Social & Geoweb in der Stadtplanung;
  • Mobile und Smarte Partizipation;
  • 3D-Modelling;
  • Urban Blogging;

Berufliche Tätigkeiten

  • Projektmanager Plan und Praxis
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am  Fachgebiet Computergestützte Planungs- und Entwurfsmethoden (CPE) an der Technischen Universität Kaiserslautern
  • Redakteur der PLANERIN – Fachzeitschrift der SRL
  • Mitglied Urbanophil
  • Lehraufträge an der TU Berlin für GIS und Kartographie

Willi Wendt

Willi Wendt
Dipl.-Ing. Raum- und Umweltplanung

Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Competence Team Informationsmanagement

Nobelstraße 12 | 70569 Stuttgart

Mail: willi.wendt[a]iao.fraunhofer.de

Arbeitsgebiete

  • ganzheitliche Stadtforschung
  • Moderation themenübergreifender Peer-to-Peer co-creation Prozesse zur innovativen Stadtentwicklung,
  • Einsatz von Geo- und Sensordaten im Kontext urbaner Forschung
  • urbane Resilienzforschung

zur Person

  • 2006 bis 2011 Studium der Raum- und Umweltplanung an der Technischen Universität Kaiserslautern [>>]
  • 2010 Auslandssemester am Royal Melbourne Institute of Technology (RMIT), Australien; Studienschwerpunkt: Regionalplanung und internationale Entwicklungszusammenarbeit [>>]
  • 2011 Auslandspraktikum beim GIZ „PROAGRO“ Regionalbüro Camiri, Bolivien; Themenschwerpunkte: Umgang mit den Folgen des Klimawandels [>>]
  • seit 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Competence Team Informationsmanagement [>>]
  • Seit Februar 2016 WP-Leiter im HORIZON 2020 Lighthouse Projekt Smarter Together [>>]

EU Förderprogramm HORIZON 2020

Die Europäische Union hat ein neues Forschungsförderprogramm mit dem Titel HORIZON 2020 aufgesetzt, welches zahlreiche Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung für Akteure im städtischen Kontext bietet.

In diesem Rahmen wurde bereits eine Ausschreibungsrunde mit mehreren Projekten zum Thema „Smart Cities“ gestartet. Die einzelnen Ausschreibungen weisen sowohl hinsichtlich ihrer inhaltlichen Ausgestaltung als auch hinsichtlich ihres Umfanges deutliche Unterschiede auf. So reicht das Spektrum von groß angelegten Demonstrations- bzw. Leuchtturmprojekten intelligenter Städte bis hin zu theoretischen Konzepten zur ICT gestützten Vernetzung von Akteuren. Interessierte können unter folgender Adresse nähere Informationen einsehen: http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/calls/h2020-scc-2014.html

Ein weiteres interessantes Themenfeld im stadtplanerischen Kontext ist im Ausschreibungsschwerpunkt „Secure Societies“ zu sehen. Zwar werden die Ausschreibungen in diesem Themenkomplex erst im März 2014 final veröffentlicht, wie aber publizierten Entwürfe bereits zeigen, werden die inhaltlichen Schwerpunkte unter anderem auf folgenden Themen liegen:

•             Resilienz urbaner Systeme

•             Schutz kritischer Infrastrukturen vor Katastrophen

•             Umgang mit den Folgen des Klimawandels im Sinne städtischer Sicherheit

Das Competence Team Informationsmanagement am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart beschäftigt sich in seiner Forschungstätigkeit schwerpunktmäßig mit der Rolle von IKT im Stadtsystem und Organisations- bzw. Kommunikationsprozessen in der zivilen Sicherheit. In den vergangenen Jahren hat sich das Institut darüber hinaus einen umfangreichen Erfahrungsschatz bei der Durchführung von EU- Projekten erworben.

In diesem Sinne steht ihnen Willi Wendt (SRL AK Vernetzte Informationssysteme) gern für Rückfragen bezüglich des Förderprogrammes HORIZON 2020 zur Verfügung.

Kontaktinformationen:

Dipl.-Ing. Willi Wendt
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO
Competence Team Informationsmanagement
Nobelstraße 12 | 70569 Stuttgart
Tel.: 0711 970-2427 | Mob.: 0152 28835289
Mail: willi.wendt@iao.fraunhofer.de
Web: http://www.swm.iao.fraunhofer.de/de/Themenfelder/it_zivile_sicherheit.html

5. Treffen des AKVI in Frankfurt stattgefunden

Am Freitag, 17. Januar 2014, fand in Frankfurt am Main das 5. Treffen des Arbeitskreises Vernetzte Informationssysteme statt. Themen des Treffens waren u.a. der Stand der Umsetzung der INSPIRE-RL, das Förderprogramm Horizon 2020 und die AK-Aktivitäten in den nächsten Ausgaben der Planerin.

Das Protokoll des Treffens ist hier downloadbar.

Das nächste Treffen soll im Juni 2014 stattfinden.

Möglichkeit zur Mitwirkung an der Umsetzung der INSPIRE-RL 2007/2/EG

Vom bisherigen Ministerium BMU erhielten wir die Aufforderung zur Mitwirkung an der Umsetzung der INSPIRE-RL 2007/2/EG.

Wir haben die Möglichkeit uns einzubringen und möchten bitten, sich ggf. bei Interesse an der Konsultation zu beteiligen.
Angefügt ist der Mailtext des BMU mit den Links.

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 02.12.2013 hat die Europäische Kommission eine öffentliche Konsultation über die Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie 2007/2/EG gestartet. Mit Hilfe der Konsultation sollen die Meinungen der breiten Öffentlichkeit und aller Interessensträger zusammengetragen werden, um zu bewerten, ob die Ausrichtung der bereits laufenden Maßnahmen zur Schaffung einer Geodateninfrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft gemäß der INSPIRE-Richtlinie dem Erreichen der Ziele noch dienlich ist.

Die Ergebnisse dieser öffentlichen Konsultation werden in die Zwischenbewertung einfließen, die gemäß der Richtlinie sieben Jahre nach ihrem Inkrafttreten erfolgen soll. Das Ergebnis der Bewertung wird dem Europäischen Parlament und dem Rat 2014 übermittelt und kann politische Korrekturmaßnahmen nach sich ziehen, die ggf. erforderlich sind, um die derzeitigen Ansätze anzupassen und angesichts einer sich verändernden Umwelt besser auf die ursprünglichen Ziele von INSPIRE auszurichten.

Die Konsultation erfolgt über eine Umfrage und richtet sich an alle interessierten Stellen und Personen. Angesprochen sind insbesondere Bürgerinnen und Bürger, die Wissenschaft, die nationalen Anlaufstellen von INSPIRE, die Wirtschaft und alle öffentlichen Einrichtungen, die Geodaten bereitstellen und/oder nutzen.

Nähere Informationen über die Konsultation in englischer Sprache erhalten Sie unter http://ec.europa.eu/environment/consultations/inspire_en.htm.

Ein zusätzliches Dokument informiert in deutscher Sprache über Ziel und Zweck der Konsultation sowie Hintergrund, Geltungsbereich und Stand der INSPIRE-Richtlinie: http://ec.europa.eu/environment/consultations/pdf/inspire/de.pdf.

Der Fragebogen in deutscher Sprache ist erreichbar unter http://ec.europa.eu/yourvoice/ipm/forms/dispatch?form=INSPIRE7&lang=de.

Die Konsultation ist noch bis zum 24.02.2014 geöffnet.

Um eine möglichst breite Beteiligung an der Konsultation und damit ein umfassendes Bild vom Stand der Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie zu erreichen möchten wir Sie bitten, sich an der Konsultation zu beteiligen und diese E-Mail an weitere interessierte Stellen und Personen weiterzuleiten. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:   Koordinierungsstelle GDI-DE Bundesamt für Kartographie und Geodäsie Richard-Strauss-Allee 11, 60598 Frankfurt am Main Telefon: +49 (0)69 6333 258 Fax: +49 (0)69 6333 446 E-Mail: mail@gdi-de.org.

Freundliche Grüße

Im Auftrag   Dr. Hartmut Streuff

Ministerialrat Dr. Hartmut J. Streuff Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation and Nuclear Safety Referatsleiter / Head of Division – ZG I 6 Informationsmanagement, Statistik, Bibliothek Robert-Schuman-Platz 3 53175 Bonn   Tel: +49 228 99 305 2180; Mob.: +49 172 2027005; Fax: +49 228 99 10 305 2180 E-Mail: Hartmut.Streuff@bmu.bund.de

Treffen des AKVI am 17. Januar 2014 in Frankfurt

Der AKVI trifft sich zu seiner 5. Sitzung am Freitag, dem 17. Januar 2014 von 13 bis 15 Uhr beim Regionalverband FrankfurtRheinMain, Poststraße 16 direkt neben dem Hauptbahnhof.

Alle Mitglieder sowie interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:

  1. Begrüßung [ kurze Vorstellungsrunde für neue Teilnehmer ]
  2. 2 x Pecha Kucha [ http://de.wikipedia.org/wiki/Pecha_Kucha ]
  3. Teilnehmerrunde – Inhalte AKVI
  4. Planung PLANERIN 2014
  5. Blog AKVI
  6. Verschiedenes

 

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